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23. Juni 2009

Kreuz-Klau!

Wie mein Außenreporter mir eben mitteilte, raubten Unbekannte, wahrscheinlich heute morgen, unseren Friedhof leer.
Alle Kreuze sind unauffindbar verschwunden. Sie liegen nicht auf den nahegelegenen Müllplätzen und auch unter keinem Busch, Baum oder Auto.
Wir sind zutiefst traurig und verwirrt. Estamos pensando sobre venganza ;) !

(Bild: www.nicht-lustig.de)




8. Juni 2009

Warten kostet viel Zeit

Ich bin kein Freund vom "warten". Warten macht müde, oder nervös. Warten macht es spannend, oder langweilig. Aber Freude, oder Trauer macht es nur, wenn es vorbei ist. Alles was warten ist, ist in einer Zwischenwelt, die sich schneller und langsamer bewegt und somit viel mehr Zeit kostet als nicht zu warten. Aber selbst wenn man nicht wartet, wartet man eigentlich immer auf ... auf etwas. Alles was wir machen ist warten, auch wenn wir es mit anderen Dingen verstecken wollen, aber wir warten immer. Und warten ist eigentlich nicht echt. Alles was man fühlt wenn man wartet, das sind halbgare Empfingungen die weder das eine, noch das andere wirklich sind, sondern immer zwischen positiv und negativ hin und her pendeln und sich nicht entscheiden können.
Ich bin kein Freund vom "warten", ich muss es besser verstecken.

31. Mai 2009

Rainer Maria Rilke

Einsamkeit

Die Einsamkeit ist wie ein Regen.
Sie steigt vom Meer den Abenden entgegen;
von Ebenen, die fern sind und entlegen,
geht sie zum Himmel, der sie immer hat.
Und erst vom Himmel fällt sie auf die Stadt.

Regnet hernieder in den Zwitterstunden,
wenn sich nach Morgen wenden alle Gassen
und wenn die Leiber, welche nichts gefunden,
enttäuscht und traurig von einander lassen;
und wenn die Menschen, die einander hassen,
in einem Bett zusammen schlafen müssen:

dann geht die Einsamkeit mit den Flüssen...

Aus: Das Buch der Bilder

15. Mai 2009

Ich oder

Das "ICH" ist schon eine komische Sache. Am Anfang gibt es gar kein "ICH". Wir sind eigentlich nur ein "ES", erst durch erleben und erkennen erfahren wir wer wir sind. Erfahren wir wirklich wer wir sind?
Eine Mischung aus Abstraktion und Adaption der Wesenszzüge und Eigenschaften anderer Menschen. Einander ähnlich, aber nicht gleich.

19. Januar 2009

Sehr witziger Artikel

Hier wer Kaffee liebt, wer Kaffee hasst, der möge sich hiermit köstlich amüsieren !
.
.
Mein Lieblingszitat:
"Eine Studie der Universität Durham hat jetzt aufgedeckt, dass übermäßiger Kaffeekonsum zu Halluzinationen führen kann. Ab der siebten Tasse (330 Milligramm Koffein) fangen Bohnenjunkies an, Dinge zu sehen, die überhaupt nicht vorhanden sind."
Und warum trinken Chinesen eigentlich Tee?

5. Januar 2009

Uuuund UNVERSCHÄMTHEIT!

Da war es schon mal echt saukalt in Deutschland ... uuund ich hab trotzdem keinen Schnee zu sehen bekommen und was ist nun? Genau an dem Tag an dem ich mal wieder weggeflogen bin fiel dann sogar in dem sonst immer schneebefreiten G.-Z. das weiße Zeug vom Himmel und bedeckte die Erde großzügig.

GEMEIN ... *schnief* ... dafür bin ich im Regen angekommen, was für ein Willkommens Gruß ... *schnief*

Leise rieselt der Schnee still und klar ruht der See ...

so eine Unverschämtheit und diesen Winter haben wir wahrscheinlich wieder +12 Grad durchgehend ... nein positiv denken, der Klimawandel wird schon dafür sorgen, dass es dieses Jahr auch wieder schön kalt wird und das Schnee fällt, sonst muss ich dem Wandel Beine machen

Héroes del Silencio - Entre dos tierras



ich mag das Lied immer noch :)
und hier der Text:

te puedes vender,
cualquier oferta es buena
si quieres poder.
que fácil es,
abrir tanto la boca para opinar
y si te piensas echar atrás
tienes muchas huellas que borrar
dejamé, que yo no tengo la culpa de verte caer
si yo no tengo la culpa de verte caer.


pierdes la fé,
cualqier esperanza es vana
y no sé qué creer;
pero olvidame que nadie te ha amado
y ya estás otra vez
dejamé, que yo no tengo la culpa de verte caer
si yo no tengo la culpa de ver que...

entre dos tierras estás
y no dejas aire que respirar
entre dos tierras estás
y no dejas aire que respirar


déjalo ya,
no seas membrillo y
permite pasar
y si no piensas echar atrás
tienes mucho barro que tragar
dejamé, que yo no tengo la culpa de verte caer
si yo no tengo la culpa de ver que...


entre dos tierras estás
y no dejas aire que respirar
entre dos tierras estás
y no dejas aire que respirar


dejamé, que yo no tengo la culpa de verte caer
si yo no tengo la culpa de ver que...


entre dos tierras estás
y no dejas aire que respirar
entre dos tierras estás
y no dejas aire que respirar

29. Dezember 2008

Jahresende

Jedes Jahr geht etwas zu Bruch, etwas bildet sich neu und immer gibt es die Chancen, die sich neu öffnen, wie Türen, jede in eine andere Richtung, Entscheidungen müssen getroffen werden (wer mich kennt, weiß, dass ich das nicht mag ;) ) ...
Und so wird es auch nächstes Jahr sein, vielleicht mit weniger Tränen, mit mehr Tränen, oder mehr Lachen, wer weiß das schon.
Sehnsüchte begleiten uns immer und überall und sie werden uns durch die Jahre sicher nicht alleine lassen. Sie sind beständiger als Menschen, Menschen kommen und gehen, sind ständig in Bewegung und befinden sich immer auf der Suche nach etwas, etwas das keiner so genau definieren kann.
Dieses Jahr war irgendwie krass, schnell, traurig, wehmütig, lustig, ver-rückt in einer andere Zeitzone.
Aber ich hoffe, dass die die mir wichtig sind auch im nächsten Jahr noch Bestand haben werden, bevor auch sie irgendwann und irgendwo vom Wind gepackt werden.

Monty Python - Always Look on the Bright Side of Life



Olli Schulz & der Hund Marie- Dann schlägt dein Herz


Ich wünsche einen gelungenen Start, eine leichtere Mitte und ein gutes Ende für 2009.


"Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." (Voltaire)

27. Dezember 2008

Sebastian Krämer "Bonn"

Für meine liebe Frau M.A. in Bonn :)






Sebastian23



Das ist auch was für's Neujahr (an alle)

Sebastian Krämer

Mal was zum lachen nach der anstrengenden Besinnlichkeit. Mein neues Lieblingslied :)

Verdammt, nur als Link möglich aber hier DEUTSCHLEHRER

Hörenswert ;), leider eine ältere Version und der lustige Part über Cornelia Funke fehlt leider, aber trotzdem gut ;)

26. Dezember 2008

Gedanken

So das Weihnachtsfest neigt sich heute seinem Ende und statt "Frohe Weihnachten" zu wünschen beginnt man ab morgen den "guten Rutsch" einzuläuten.
Leider fehlt ja noch das Eis, ich meine ohne Eis kann man nicht rutschen, weder auf dem Hintern, noch gut. Darum plediere ich für mehr Eis. Auch ein Tipp für den lieben Hessen-Koch vielleicht hat er Glück und rutscht somit wieder auf seinen alten Posten, oder wir haben Glück und er rutscht einfach noch ein Stückchen weiter nach Timbuktu oder Kiel. Dann hätte man ein Problem weniger im neuen Jahr und außerdem könnte man dann seine Wahlplakete wieder entfernen und man hätte nicht mehr so viel Angst auf der Straße nachts und tags.
Jetzt ist die Zeit für reumütige Anrufe bei Verwandten und Bekannten und die treuherzigen Schwüre sich im nächsten Jahr öfters blicken zu lassen.
Danach muss man noch dringend die "Was mache ich anders, was mache ich besser nächstes Jahr"Liste fertig stellen. Die man dann am 10.01 wieder verwirft weil man schon die ersten 5 Punkte wieder gebrochen hat. Und trotzdem versucht man es jedes Jahr wieder.
Schön sind auch so Wünsche wie "Friede auf Erde, keine Krieg mehr, kein Hunger mehr" ... Idealismus gut und schön. Aber solange nicht die Menschheit austirbt ( und das wird sie, ziehmlich direkt nach den Walen meiner Meinung nach) haben solche Wünsche keinen Sinn, außer dem eigenen inneren Frieden ein bisschen Zucker zu geben und sein Gesicht als "guter Mensch" zu sonnen.
Ich nehme mir jedes Jahr vor mir nichts vor zu nehmen und nehme mir doch was vor, jedes Jahr das Gleiche, bin halt doch auch ein Mensch, auch wenn ich manchmal gerne ein Schaf wäre.
Es ist halt doch immer ein Kreislauf

11. Dezember 2008

Robert Burns (1759-1796)"Mein Herz ist im Hochland..."

Mein Herz ist im Hochland, mein Herz ist nicht hier;
Mein Herz ist im Hochland, im waldgen Revier.
Da jag ich das Rotwild, da folg ich dem Reh,
Mein Herz ist im Hochland, wo immer ich geh.

Mein Norden, mein Hochland, lebt wohl, ich muß ziehn;
Du Wiege von allem, was stark und was kühn,
Doch wo ich auch wandre und wo ich auch bin,
Nach Hügeln des Hochlands steht allzeit mein Sinn.

Lebt wohl, ihr Gebirge mit Häuptern voll Schnee,
Ihr Schluchten, ihr Täler, du schäumende See,
Ihr Wälder, ihr Klippen, so grau und bemoost,
Ihr Ströme, die zornig durch Felsen ihr tost.

Mein Herz ist im Hochland, mein Herz ist nicht hier;
Mein Herz ist im Hochland, im waldgen Revier.
Da jag ich das Rotwild, da folg ich dem Reh,
Mein Herz ist im Hochland, wo immer ich geh.

(aus dem Englischen von Ferdinand Freiligrath)

Gut mein Herz ist nicht im Hochland, eher am Rhein, aber mir gefällt es trotzdem. Dies zu meinem spontanen Sehnsuchtsanfall nach Mainz, Deutschland, Rhein und mehr ...

Und wieder ist es soweit

Es gibt ein weiteres Geburtstagskind

nach Mainz !


10. November 2008

Volker Strübing

Am 15. 11 in der Centralstation in Darmstadt
"Ich bin nicht paranoid- Ich kann beweisen, dass ihr mich fertig machen wollt"

3. November 2008

20.Dezember

Wer Lust hat auf eine Solo Dichternacht mit Sebastian Krämer, sollte sich das Datum schon mal vormerken :)

26. Oktober 2008

Heinrich Heine

An meine Maus in D.

"Anfangs wollt ich fast verzagen,
Und ich habe geglaubt ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen, -
Aber fragt mich nur nicht, wie?"
.
(H.H.)

Nicht verzagen!
Auch wenn grad alles viel ist, die Sonne wird sich wieder zeigen :)

"Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten."
(Hilde Domin)
Hab dich lieb :)

ps.: und in Anlehnung an die Dichterschlacht:
Das Reh
.
Das Reh springt hoch, das Reh springt weit.
Warum auch nicht – es hat ja Zeit!
(Heinz Erhardt)

22. Oktober 2008

Am Ende nichts

Müde,
ich bin müde
von all diesen Oberflächlichkeiten,
die an meiner Oberfläche reiben.

Und es steht keiner still,
niemals Stille,
abgehackte Melodien, Wortfetzen,
die inhaltslos sich jagen, sich hetzen.

Mach weiter,
hör nicht auf,
rede, lache, sauf !
Bis der Morgen die Wahrheit zeigt,
und es bleibt nichts ...
außer der tiefen Müdigkeit.